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Das Wort „Sakrament“ bezieht sich auf den kirchenlateinischen Begriff „sacramentum“ (religiöses Geheimnis), der auf das spätlateinische „sacramentum“ (Weihe) zurückgeht. Die lateinische Wurzel „sacer“ bedeutet „heilig, unverletzlich“.

„Sakrament“ ist in der katholischen Theologie kein eindeutiger Begriff. Im engeren Sinn bezeichnet er die Einzelsakramente, in einem weiteren Sinn bedeutet er jede Art von Begegnung von Gott und Mensch, die immer sakramental vermittelt ist (vgl. Sakramententheologie). So werden z.B. Jesus Christus und in analoger Weise die Kirche selbst auch als „Sakrament“ verstanden. In der Tradition der römisch-katholischen Kirche hat sich seit dem 13. Jahrhundert die Zahl von sieben Einzelsakramenten durchgesetzt:

Taufe
Bußsakrament (auch Sakrament der Versöhnung)
Eucharistie
Firmung
Ehe
Sakrament der Weihe – z.B. in den drei Stufen der Diakon-, Priester- und Bischofsweihe
Krankensalbung (früher: Letzte Ölung oder Sterbesakrament (lat.: sacramentum morientium))

Ihren Ort haben die Einzelsakramente in der Liturgie als Feier der Kirche. Nach katholischem Verständnis stellen sie das in Jesus Christus gewirkte Heil dar, bieten einen Ausblick auf die Vollendung der Heilsgeschichte und werden so wirksam für die Gegenwart (vgl. auch Eschatologie) als Orte der Begegnung von Gott und Mensch. In diesem Sinn wird den Sakramenten trotz ihrer mehrfachen Beschränktheit in der katholischen Theologie eine hohe Wertschätzung zuteil:

„Recht verstanden begründen die Sakramente der Kirche nicht einen erstmaligen heiligen Bereich in einer ansonsten völlig unheiligen Welt. Die Sakramente sind vielmehr ausdrückliche und zeichenhafte Darstellungen des Heilsgeschehens in der Welt selbst, nun aber im Zeichen des ausdrücklichen Wortes und der kirchlichen Gemeinschaft. Folglich ereignet sich in den Sakramenten nicht einfach etwas, was sich sonst in der Welt nicht ereignen würde. Vielmehr wird in den Sakramenten das ausdrücklich ausgesagt und gefeiert, was in der Welt immer und überall geschieht. Gnade Gottes gibt es in der Welt nicht einfach deshalb, weil es die Sakramente gibt. Vielmehr feiern und verdichten die Sakramente ausdrücklich die immer und überall in der Welt gegebene Gnade – genauso wie es Liebe unter den Menschen nicht deshalb gibt, weil sich zärtliche Umarmungen ereignen, sondern weil die zärtlichen Umarmungen vielmehr gelebte Liebe ausdrücken und zugleich verwirklichen, was sie ausdrücken.“

Die Gültigkeit der Sakramente ist an Form, Materie und Intention des Spendenden gebunden.

 

 

 

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